22 März 2014

ich weiß nicht genau, was los ist. was das ist, was ich die ganze zeit fühle. und wieso ich dieses gefühl ständig habe. aber es ist unerträglich. und ich weiß nicht, was ich noch tun soll. ich fühle mich so komisch, dass ich es garnicht richtig beschreiben kann. nichtmal ansatzweise. aber ich wünschte, ich hätte jemanden wie sie jemanden hat. und ich wünschte, ich wäre ein so toller mensch wie sie. am liebsten würde ich die zeit anhalten, und so lange nachdenken, bis ich eine antwort gefunden habe. eine antwort darauf, was das für ein gefühl ist. und wie ich weiterleben kann, ohne es zu fühlen. denn es fühlt sich an, als würde ich nebenbei leben. als würde ich einfach alles tun, was man grade so tun kann, ohne auch nur darüber nachzudenken, nicht vorher, und auch nicht nachher. ich achte auf nichts und denke an nichts. ich fühle nichts. nichts, bis auf dieses seltsame gefühl.

der wind pfeift, als ich aus dem auto steige. wir gehen richtung bahnhof, der eingang erscheint größer, je näher man ihm kommt. der parkplatz erstreckt sich hinter uns in unendliche weite und wirkt einsam und leer. ich halte die arme verschrenkt und ziehe die jacke enger zu, um mich vor dem wind zu schützen. zielstrebig gehe ich auf den eingang zu, höre nichts, außer das pfeifen vom wind, und unbewusst auch die fahrenden autos. STOPP! ruft er, und ich zucke zusammen und schaue ihn erschrocken an. ein auto rast direkt vor mir die straße lang, und ich bedanke mich anschließend bei ihm. "kein ding. wir wollen ja nicht, dass du noch überfahren wirst" sagt er, und ich lache. er denkt, ich würde aus dem gleichen grund lachen wie er. dabei habe ich gelacht, weil ich es so komisch fand, dass jemand so etwas über mich sagt. 

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