25 Februar 2015

ich fühle mich so einsam und unverstanden wie selten in meinem leben. nicht nur der stress in der zeit, die momentan herrscht, sondern auch die menschen in meiner umgebung, die nicht mal einen hauch von interesse und verständnis an den tag legen, scheint mich zu zerstören. ich verlange ja garnicht von jedem, dass er sich meine lebensgeschichte anhört und mir vorgibt, wie ich weiterhandeln soll. das möchte ich auch garnicht. aber nicht einmal die leute, auf die ich mich eigentlich immer verlassen konnte, stehen mir bei. ich entferne mich seelisch immer mehr von meinem umfeld, fühle mich, als würde ich nur noch auf meinen abschluss warten um mich anschließend von allem zu verabschieden. als würde ich ein neues leben betreten, für das ich nur noch einen fahrschein brauch.

ich möchte fort. fort von hier, fort von mir. möchte neu beginnen und endlich glücklich sein. ich bin es leid, die tränen zurückhalten zu müssen, alles in mich hineinzufressen, weil niemand zuhört. weil es niemanden gibt, der mich trägt, bis ich wieder fähig bin, wieder selbstständig zu laufen. ich bin es leid, immer auf dem boden zu kriechen und für alles zu kämpfen. denn die momente, in denen alles über mich hineinbricht, die häufen sich. und ich weiß nicht, wie halte ich das noch aushalte.


18 Februar 2015

es ist niemand da, der dir zuhört. niemand da, der für dich da ist und dich versteht. es nimmt dich niemand in den arm und sagt dir, das alles gut wird. du stehst auf einem kleinen flecken erde und drehst dich im kreis, dir ist schwindelig und du möchtest runter von diesem karussell. doch nichts passiert. und irgendwann weißt du nicht mehr wo links und wo rechts ist. du schreist so laut du kannst und keiner scheint dich zu hören.
ich fühl mich so unendlich einsam, dass ich nicht mehr weiß, was ich tun soll. ich fühle mich so leer, dass ich wie eine leblose person den tag verbringe, bis es abend wird. was ich vor einer stunde getan habe, weiß ich nicht mehr. ich vegetiere nur noch vor mich hin und niemanden interessierts. 

eine einzige nachricht, und du befindest dich wieder auf dem karussell. du versuchst dich zu wehren doch niemand sieht dich an. du wirst in einen neuen lebensabschnitt geworfen, ohne ein einziges wort. und du kannst nichts anderes tun als dich irgendwo festzuhalten, lautlos zu weinen und zu beten, dass dieser albtraum bald endet.

11 Februar 2015

ich verstehe nicht, wieso es menschen heutzutage so schwer fällt, verständnis zu zeigen. wieso so viele menschen in eine so stark ausgeprägte phase verfallen, in denen sie die probleme anderer runterspielen, nur um sich nicht mit ihnen auseinandersetzen zu müssen. egal was ich sage, es wird mit einem "ach quatsch, das wird schon" oder "doch du kannst das schon, das wird schon gut" abgetan. tagtäglich sitze ich in meinem zimmer, weiß weder aus noch ein. ich verfalle immer wieder in einen kurzen schlaf, weil ich so ausgelaugt bin von allem was gerade passiert. aber niemand scheint es zu verstehen. und dann wundern sich alle immer und immer wieder, wieso ich sage alles wäre okay. denn ich ertrage es eher, zu sehen, wie leute meinen offensichtlichen lügen glauben als mit anzusehen, wie sie sich vor der wahrheit drücken, vor der ich mich nicht scheue.