09 Dezember 2014

meine hand fängt an zu zittern, mein magen dreht sich im kreis und meine augen füllen sich mit tränen. ich lege ohne ein wort auf, höre nur noch die fragen vom gesprächspartner bevor der anruf beendet ist. die tränen laufen über meine wangen, ich vergrabe mein gesicht in meinen händen. ich weiß nicht was los ist, aber aufeinmal bricht alles aus mir heraus.
am liebsten will ich mich in mein bett verkriechen und nie wieder irgendeinen menschen sehen geschweige denn mit jemandem reden.
ich fühl mich schwach und krank, laufe von arzt zum krankenhaus und wieder zurück, und das tag für tag. schlafe ein mit schmerzen und wache mit ihnen wieder auf. niemand da, der mir hilft. niemand da, der für mich da ist.

es wird immer schwerer, so zu tun als wär nichts, die kontrolle zu behalten, über das was ich tue und sage. und ich habe angst, wieder in die schule zu gehen.

es ist alles ein albtraum. ein riesen großer albtraum, der sich leben nennt.

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