es fühlt sich komisch an, nicht dazuzugehören. damals war alles noch so anders, man konnte fröhlich durch die hallen der schule laufen und den leuten freundlich zulächeln, die einem entgegenkamen und hier und da anhalten um den neusten klatsch und tratsch mit freundinnen auszutauschen. heute ist das alles anders. heute blicke ich in die gesichter, und verabscheue sie. ich schaue sie an und alles was ich sehe sind all die lügen, die mir jahrelang erzählt wurden, all die geschichten, die hinter meinem rücken geredet wurden. freunde? das wissen die meisten nichtmal mehr zu buchstabieren. auszeit bekomme ich nichtmal in den ferien, und jetzt, wo ich dasitze und weiß, dass ich morgen wieder einen fuß in das große graun-braune gebäude setze um zu lernen und -was das schlimmste an allem ist- die ganzen leute zu sehen, da ist mir nach weinen zumute. es ist nicht zu schlimm wie damals, keines wegs, aber es ist doch ein komisches gefühl. komisch ist auch, dass ich das wort Schule schon garnicht mehr mit lernen, hausaufgaben, klausuren und zukunftssicherung in verbindung bringe, sondern mit ungerechtigkeit, lügen, mobbing und leute, die sich gegenseitig vorspielen beste freunde zu sein nur um nicht alleine dazustehen.
seltsam oder?
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