10 April 2014

die tränen fließen, mein kopf schmerzt. die letzten tage waren die hölle, seit beginn der ferien scheint alles bergab zu gehen. nicht nur das ständige krank sein und die unmengen an ekligen medikamenten, nein, die einsamkeit und die trauer, die mich überwältigen, sind weitaus schlimmer und schwerer zu ertragen. vorallem hier zu hause. ich weiß nicht wohin mit meinen gefühlen. tränen. tagein, tagaus. ich weiß nicht mal mehr, wieso ich überhaupt weine. aber es tut alles so weh. und ich fühle mich so unglaublich einsam, dass ich schon so oft kurz vor dem rückfall stand. was soll ich tun? wie soll ich leben? wie soll ich die schule schaffen? wie soll ich an eine zukunft glauben, wenn ich nicht mehr was, wer ich überhaupt bin oder was mit mir los ist? ich schluchze und wische mir die unzähligen tränen aus dem gesicht, doch die gefühle überwältigen mich und niemand ist da. niemand, der das alles versteht. der mir sagen kann, was mit mir los ist, oder mir helfen kann. wie auch? wer soll das denn alles können, wenn nichtmal ich selber es kann?
ich werde immer schwächer. mein handy ist auf stumm geschaltet seit sie tot ist, und ich fühle mich komisch, wenn ich es ausversehen umschalte oder jemand anderes die taste betätigt. ich weiß nicht wieso. aber es fühlt sich besser an. es ist stiller.

mein kopf zerplatzt vor schmerz, tränen sammeln sich in den augen, mir wird schlecht. ich kann nicht richtig gehen und schlafen wird zu einem wettkampf. ich verliere die geduld am glück. ich verliere die geduld, auf das zu warten, was mich glücklich macht. darauf, zu sehen wie meine träume in erfüllung gehen. ich verliere die kraft, vor optimismus zu sprühen. anderen zu helfen, wie ich ihnen sonst immer geholfen hab. ich verliere die kraft zu leben, von tag zu tag mehr. als ich damals dachte, es ging nicht schlimmer, ach gott wie gut muss es mir da gegangen sein. aber ich erinnere mich nicht mehr. an nichts. weder an mein lachen, noch an meine kindheit, noch an schöne erinnerungen die ich vor ein paar jahren erlebt habe. so viel ist weg. und alles was anwesend ist, ist der schmerz. geteilt mit einsamkeit, welche mir sekündlich die seele aus dem leib frisst. wie soll ich leben? wie soll ich gesund werden? wie verdammt soll ich das alles schaffen, wenn mir jetzt schon gesagt wird, dass es kein ausweg mehr gibt?


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen