17 Oktober 2015

so tell me, what do i do?

alles ist ruhig, keine uhr tickt, keine menschen bewegen sich, ich starre in der dunkelheit auf die schatten der bäume hinaus die sich vor meiner fensterfront und dem balkon wölben. what do i do? das erste mal nach meinem aus- und umzug sitze ich hier und weine. aber überraschenderweise nicht weil ich jemanden vermisse. nein. sondern weil ich nicht vermisst werde. wieder tut sich die frage nach dem sinn von all dem auf, wofür ich all das mache, schmerzen ertrage, bestimmte wege einschlage und letztendlich mit tränenverschmiertem gesicht in meiner bettniesche hocke und aus dem fenster starre. keine hand, die meine hält. keine hand, die meinen rücken streichelt oder mir über die haare fährt. keiner, der mich in den arm nimmt. und keiner, der mich vermisst. 

so tell me, what do i do? i don't know where i belong

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