16 Oktober 2014

letztendlich schaffe ich es immer wieder, mich in die vergangenheit zurückzuziehen. und am ende sitze ich dann da, mit tränengefüllten augen und würde mich am liebsten erschießen. der schmerz ist so unglaublich groß, und anstatt dass ich einfach mal loslasse, halte ich an allem fest und reiße die wunden immer wieder erneut auf.
ich fühle mich alleine, und ich habe niemandem zum reden. und ich weiß auch nicht, wie ich das alles jetzt schaffen soll.
1 woche alleine im krankenhaus, ohne dass dort jemand ist, der mich besucht geschweige denn sich für mich interessiert. am liebsten möchte ich weg, jetzt sofort und nie wieder kommen.

es wird wieder schlimmer. ich habe angst vor der nächsten minute weil ich aufhören will, so abhängig von der zeit und dem leben zu sein. ich komme nicht mehr hinterher und suche die pausetaste, aber es gibt sie nicht und so drehe ich mich endlos im kreis und lande schließlich auf dem gleichen punkt, an dem ich schon immer gewesen bin. trotz so vieler umdrehungen und bemühungen hat sich nichts geändert. und das wird es auch nie.

mein leben ist ein teufelskreis.

und ich komme nicht raus.

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