23 Februar 2014

jeden abend dieses gefühl, meinen ganzen mageninhalt zu erbrechen. jede nacht diese albträume, von denen ich schweißgebadet aufschrecke. jedes mal das selbe komische gefühl, all das nie wieder loszuwerden. mit kopfschmerzen taumel ich durch das haus, schon nach ein paar schritten muss ich mich irgendwo festhalten. ich erzähle es niemandem, und niemand fragt nach. ich frage mich, was sie sagen würden, wenn ich von meinen träumen erzählen würde. ich frage mich, was ein arzt dazu sagen würde. mir erscheinen diese träume nicht mehr zufällig, aber lieber träume ich weiter und verzichte auf schlaf, als dass ich mit jemandem ernsthaft darüber rede. wen würde das schon interessieren? es sind ja doch nur träume.

es geht mir nicht gut. und ich wünschte, ich hätte jemanden in meinem leben, der das ändern würde. jemanden, der nur für mich lebt. jemanden, der mir zeigt, dass es sich lohnt zu leben. jemanden, für den ich leben kann. aber ich erwarte nicht, dass es passiert, dass so jemand auftritt, nur damit ich einen sinn im leben finde. schließlich habe ich genug von dem, was anderen menschen zum überleben fehlt. essen, ein haus, trinken, medizin, und noch vieles mehr. ich versuche mir diese dinge vor die augen zu führen immer wenn es mir schlecht geht. damit ich aufhöre rumzujammern. damit ich endlich mal merke, dass das rein garnichts ist, was ich durchmache. aber das klappt nicht immer. und das hasse ich.


i'm not



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