27 April 2016

Ich kann mich weder daran erinnern, wann ich das letzte Mal eine richtige Mahlzeit zu mir genommen habe noch kann ich ein Datum benennen, in dessen Nacht ich tatsächlich Ruhe und Schlaf gefunden habe.
Ich spüre diesen unglaublichen Druck auf mir und merke, wie sich alles um mich herum wieder zu drehen beginnt. Allein in den letzten beiden Tagen habe ich fast 3 Mal das Bewusstsein verloren, einen klaren Gedanken kann ich schon lange nicht mehr fassen. 
So, what do I do? 
Ich halte mich an dem Glauben fest, dass ich in der nächsten Zeit die Chance habe, Ihn zu sehen. Ich halte mich an dem Gedanken fest, dass ich tatsächlich die Möglichkeit bekommen könnte, ihm zu danken und alles zu tun um ihm ein gutes Gefühl zu geben. Aber je länger ich darüber denke, desto komischer wird es mir. Und die Angst, irgendetwas falsch zu machen oder ihn erneut nicht anzutreffen raubt mir beinahe den Atem. 

Tag für Tag versuche ich, mein Leben bei seinem Faden zu ziehen und endlich mal mein Schicksal in die Hand zu nehmen, mich nicht mehr auf andere zu verlassen und einfach zu leben. 
Aber irgendwie klappt das nicht. 
Es ist nicht mehr möglich, den Faden festzuhalten, wenn es schon lange keinen mehr gibt. 

..entweder gebe ich mir einfach wieder nicht genug Mühe, oder das Schicksal ist tatsächlich ein mieser Verräter.

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