20 März 2016

nach ewig langer zeit bin ich am weinen und ich habe angst davor, mich wieder einmal nicht beruhigen zu können. alles sprudelt in mir auf und mein mageninhalt dreht unaufhaltbare kreise. allein bei dem gedanken an morgen, an die 5 stündige zugfahrt, den von dunkelheit umhüllten bahnhof, die 30-minütige busfahrt und die abgedunkelte, unheimische wohnung möchte ich am liebsten schreien.
manchmal habe ich das gefühl, ich schaff das alles nicht mehr. und manchmal habe ich das gefühl, genau aus diesem grund noch mehr kämpfen zu müssen. doch egal welchen weg ich einschlage, es kommt mir vor als stehe ich immer wieder vor der selben verschlossenen tür. ich möchte anderen nicht zeigen, wie schwach ich bin, und wünsche mir trotz allem jemanden, der mich auffängt.
doch so jemanden habe ich nicht und so etwas möchte ich auch eigentlich niemandem antun
aber oh gott, 
ich weiß nicht mehr weiter

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