16 Januar 2016

Ich bin gefüllt mit so vielen Gedanken und Gefühlen, dass mir schon fast gar nichts anderes mehr einfällt außer "Mir fehlen die Worte". Und irgendwie beschreibt es das komischerweise ganz gut.

Mir fehlen die Worte zu erklären, wieso er mir immer noch so wichtig zu sein scheint, selbst nach fast 4 Jahren. 
Mir fehlen die Worte auszudrücken, wie alleine und kraftlos ich mich fühle.
Mir fehlen die Worte zu verdeutlichen, dass ich das alles eigentlich gar nicht mehr kann und wie sehr mich der innerliche Druck zerstört.

Seltsamerweise habe ich allerdings genug Worte dafür, mir einzureden, dass das schon irgendwann alles gut wird. Vielleicht ist es der innere Optimismus, den ich über Jahre mühsam entwickelt habe, oder aber auch nur die bloße Tatsache, dass ich über all das zwar bescheid weiß, aber es mir nicht eingestehen will, aus dem einfachen Grund, dass mir die Worte dafür fehlen, es zu erklären. 

Seit Tagen suche ich nach dem richtigen Anfang und einem geeigneten Ende für einen Post, damit ich wenigstens irgendeine Art und Weise habe, zumindest einen Teil von dem Chaos, das gerade in mir stattfindet, rauszulausen. Und jetzt fühlt es sich eher bedrückend als erleichternd an, das Alles hier zu schreiben, weil irgendwie, naja, fehlen mir halt die Worte. 

Aber okay, 
everything's gonna be alright

 

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