ich drehe mich im kreis, ich komme zu nichts und die tage verstreichen wie schmelzende butter im sonnenschein. die zeit läuft, die uhr tickt und trotzdem steht alles still. 5 becher kaffee sind zu meinem lebenselexier geworden und die nächte zum albtraum. ich schreie in mein kissen, ich wiege mich vor und zurück. stehe fünf mal auf, bis ich mich letzendlich gegen morgen ins bett lege und unter schmerzen einschlafe. meine gedanken kreisen, ich kann mich nicht konzentrieren und ich fange mitten in den abiturklausuren an zu weinen.
die situationen geraten außer kontrolle und ich bin wie gelähmt. alles fühlt sich so schwer an, und dabei ist so viel zutun. die tränen laufen mir das gesicht runter, während ich verzweifelt versuche, mich zu beruhigen. letztendlich klappe ich zusammen, mit dem wunsch, dass mich endlich mal jemand erst nimmt.
egal wer, egal wo, egal worum es geht - probleme werden abgetan wie ein schlechter scherz. es wird einmal kurz gelacht und danach nie wieder ein wort drüber verloren.
ich sehe zu, wie alle anderen ihren weg gehen. sehe zu, wie sie sich gegenseitig helfen und tue mein bestmöglichstes, ihnen allen beizustehen und zu helfen. doch sobald es um mich geht steht alles still. ich weiß weder ein noch aus.
und wenn ich nicht bald gehe, dann falle ich. dabei weiß ich nicht einmal, wie tief ich überhaupt noch sinken kann.
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