alles fängt so an wie damals. der frühling kommt, die sonne scheint, die luft wird warm und die menschen werden glücklicher. alle außer ich. während sie auf der terasse sitzen, mit einer decke im garten liegen, mit freunden eis essen oder spazieren gehen, sitze ich in meinem zimmer, habe die jalousie runtergezogen, laut musik an und weine. und während ich weine hasse ich mich dafür, dass ich so bin und mich von diesem moment so auslaugen lasse, anstatt mich zu den anderen zu gesellen und glücklich zu sein.
in mir tut alles weh, jede sekunde ist wie ein tiefer schnitt, zuerst spüre ich den schmerz, und dann spüre ich nichts außer das blut das fließt. ich sitze starr da, die tränen trocknen auf meinem gesicht bis ich es kaum mehr bewegen kann. ich denke an so viel gleichzeitig, dass ich wie gelähmt bin. und dann irgendwann kommt dieser schmerz wieder. und die leere. und nach ein paar stunden merke ich wie einsam ich bin.
"es ist nur ein kleiner schritt zwischen alleine oder einsam sein. doch dieser schritt kann tödlich sein für die seele."
meine seele ist tot
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