Manchmal frage ich mich, wofür ich das Ganze überhaupt mache. Wofür ich um anderer Leute Beziehungen kämpfe, Nächte um Nächte wach bleibe um Anderen in schwierigen Situationen beizustehen. Wofür ich meine Gedanken kreisen lasse, Termine absage, auf Essen Schlaf und meine eigenen Bedürfnisse verzichte, um für Sie da zu sein. Ich habe das Gefühl, mein Leben besteht nur aus den Leben anderer. Sobald ich alleine bin, merke ich förmlich wie sich die Leere in mir ausbreitet, Nacht für Nacht liege ich im Bett und werde von dem Gefühl überrannt, überhaupt nichts mit meinem Leben anfangen zu können. Ein Partner, Kinder, Reisen, Ehe, Arbeit? Das erscheint mir schon alles irreal, als wär es bloß ein Traum. Ich werde noch verrückt, ich weiß nicht wie lange ich so noch weiter machen kann. Gut genug sein um anderen zu helfen um dann jedes verdammte Mal alleine gelassen zu werden, wenn ich nicht mehr klar komme. Das Schlimmste an allem ist ja, dass es mir nichts ausmacht. Dass ich, egal wie oft ich verletzt und im Stich gelassen werde, trotzdem noch denke, dass das okay ist. Dass das normal ist. Und ich reiße mir immer und immer wieder den Arsch für alle anderen auf während ich immer weiter ins Nichts versinke. Aber wie immer sage ich mir "das ist es Wert". Aber nein, eigentlich ist es das nicht. Aber aus irgendeinem Grund kann ich nicht anders. Und scheiße, das tut so weh.
I always said you're worth it but I forgot,
I'm worth it too
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