05 Januar 2013

die angst wächst über mich hinaus

die leute nehmen mich nicht ernst, und auch wenn es mich manchmal ärgert und ich wünschte, sie würden nur einmal verstehen dass ich das was ich sage auch so meine, bin ich froh drüber. wie viele leuten hätten mich wohl schon längst verlassen? wieviele hätten sich überhaupt an meine seite gestellt? und wieviele würden sich sorgen machen? langsam ertrag ich das alles nicht mehr. man hat immer zeitpunkte, an denen es einem schlecht geht, man sich nichts wünscht außer eine auszeit vom leben, aber das ist es nicht mehr. es kommt weder solchen wünschen noch den alltäglichen suizidgedanken nah. ich höre auf zu leben, ich existiere nur noch. ich lüge ohne zu merken, dass ich überhaupt rede. ich gehe, ohne zu merken, überhaupt aufgewacht zu sein. es tut langsam schon garnicht mehr weh, das, was ich fühle. es ist kaum mehr der schmerz, der mich so plagt, weswegen ich immer weine. es ist die anstrengung die mich so fertig macht. selbst die tränen merke ich kaum mehr. ich lösche aus, ohne es zu merken. und ich hoffe ich komme bald an den punkt, an dem ich vollkommen ausgelöscht bin. verschwunden. unsichtbar. erlöst. und wer weiß, vielleicht gibt es ja welche, die es bemerken. wir alles wissen - everyone cares when it's too late

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